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Werbeblocker darf eine „weiße Liste“ führen

28.07.2015
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Online Werbung Blocker

Laut Landgericht München I verstößt ein Hersteller von Werbeblocksoftware nicht gegen geltendes Recht, wenn er sie zum kostenlosen Download bereit hält, jedoch gegen Bezahlung (sowie bei Einhaltung bestimmter Kriterien) sich Seitenbetreiber auf eine so genannte „Weiße Liste“ setzen lassen können, in der ihnen „akzeptable Werbung“ attestiert wird. Dadurch wird die Werbung dann trotz des Blockers angezeigt.

Das Gericht betont, dass jeder Nutzer frei entscheiden kann, ob er Onlinewerbung sehen oder sie mittels eines Plugins ausblenden wolle. Außerdem beteilige sich der Software-Hersteller nicht an einer „urheberrechtswidrigen Verwertungshandlung der Internetnutzer“.

LG München I, 37 O 11673/14 u. a.


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