Tel: 02151 / 76967-40

Segway sieht Schutzrechte durch „Hoverboard“ Hersteller verletzt

Segway Gruppe

Die umgangssprachlich als „Hoverboards“ bezeichneten elektrischen Rollbretter sind ein neues Trendgerät. Zuletzt waren sie wegen gravierenden Fehlfunktionen und erhöhter Unfallgefahr in den Schlagzeilen, nun steht auch noch ein Gerichtsverfahren an. Die Firma Segway, welche die bekannten Stehroller produziert, sieht durch die neue Konkurrenz Patente und die eigene Wortmarke verletzt.

Die E-Boards werden unter anderem von der Firma Swagway vertrieben. Die Namensähnlichkeit ist so deutlich, dass Segway dadurch seine eigene Wortmarke verletzt sieht. Insbesondere im Hinblick auf die negativen Schlagzeilen über Unfälle und Brandgefahr, sieht das Unternehmen eine zu große Verwechslungsmöglichkeit und fürchtet dadurch einen Imageschaden. Das Marketing habe die Befürchtung, die Kunden könnten glauben, dass die Rollbretter von Segway stammen. Die Fehler der Hoverboards sollen so gravierend sein, dass sogar der Versandhändler Amazon im Weihnachtsgeschäft alle Geräte aus dem Sortiment genommen hatte.

Zudem sollen die E-Board Geräte verschiedener Hersteller zahlreiche Patente verletzten. In der Branche ist mittlerweile ein ausgewachsener Patentstreit entstanden. Neben Swagway sind auch die Firmen Razor und Inventist Ziel von Klagen seitens Segway. Da die Hoverboards auf demselben Prinzip beruhen, die auch die eigenen Roller vorwärts bewegen, sieht man hier eindeutige Patentverletzungen.


Sie haben Fragen zum Thema Schutzrechte?

Wenden Sie sich gerne an uns: Kontakt