Tel: 02151 / 76967-40

Pokemon Go: Niantic bessert beim Datenschutz nach

pokemon go datenschutz

Um das Smartphone-Spiel Pokemon Go war bei dessen Start vor Monaten ein großer Hype entstanden. Millionen Spieler nutzten die Apps für Android und iOS ohne sich Gedanken über ihre persönlichen Daten zu machen. Datenschützer hatten äußerste Bedenken geäußert. Nach einer Abmahnung der Verbraucherzentrale ändert der Hersteller Niantic die kritisierten Datenschutzrichtlinien jetzt bis zum Jahresende ab.

Gleich 15 Punkte der bisher gültigen Datenschutzerklärung des Smartphone-Spiels Pokemon Go mahnte die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) im Juli ab. Darin räumte die Entwicklerfirma sich umfangreiche Rechte ein, wie mit den personenbezogenen Daten der Spieler verfahren werden darf. Unter anderem auch eine Weitergabe an unbeteiligte Dritte. Dies ist besonders bedenklich, da das Spiel permanent die Bewegungen der Spieler in der realen Welt verwendet (augmented reality Spielprinzip) und so ein Bewegungsprofil erstellen kann.

Ebenso räumte sich Niantic das Recht ein, den geschlossenen Vertrag jederzeit abzuändern oder einzelne Dienste einzustellen. Außerdem enthielten die Nutzungsbedingungen zahlreiche Haftungs- und Gewährleistungsausschlüsse.

Der Spieleentwickler beugt sich nun dem Druck der Datenschützer. Zu allen von der Verbraucherzentrale beanstandeten Klauseln gab Niantic nun eine Unterlassungerklärung ab. Die Datenschutzbestimmungen sollen nun bis Ende des Jahres geändert werden.


Sie haben Fragen zum Thema?

Wenden Sie sich gerne an uns: Kontakt