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Internet-Sicherheit: Erpressung und Sabotage im Internet nehmen zu

4.10.2014
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Die Fälle von Computer- und Internetkriminalität nehmen weiter zu, berichtet der Branchenverband BITKOM. Das zeigten das „Lagebild Cybercrime“ des Bundeskriminalamtes (BKA) und aktuelle Umfragen des Hightech-Verbands BITKOM.

Einen deutlichen Anstieg der amtlich gemeldeten Fälle gebe es im Jahr 2013 bei der Computer-Sabotage und der Erpressung von Internetnutzern. Nach einem vorübergehenden Rückgang erlebe zudem das Phishing mit immer raffinierteren Methoden ein Comeback.

Zwar verzeichne die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2013 mit insgesamt 64.426 Fällen von Cybercrime lediglich eine Steigerung von rund 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (63.959). Polizeiliche Ermittlungen und verschiedene Studien wiesen jedoch auf ein großes Dunkelfeld hin, berichtet der Verband. Bei einzelnen Deliktsformen seien deutliche Anstiege bei den Fallzahlen zu verzeichnen: in den Bereichen „Fälschung beweiserheblicher Daten, Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung“ eine Steigerung von 15 Prozent auf 9.779 Straftaten sowie bei der „Datenveränderung/Computersabotage“ ein Anstieg um 18 Prozent auf 12.766 Straftaten.

Auch beim Phishing im Zusammenhang mit Onlinebanking, der wohl bekanntesten Variante des digitalen Identitätsdiebstahls, habe es erhebliche Anstiege gegeben. Für 2013 seien dem Bundeskriminalamt 4.096 Phishing-Sachverhalte gemeldet worden, etwa 19% mehr als im Vorjahr. Zunehmend im Fokus stehe auch das Problem der Wirtschaftsspionage.
Zu ihrem eigenen Schutz seien die Computer nahezu aller Internetnutzer inzwischen mit Virenschutzprogrammen und Firewalls ausgestattet. Aus der Nische kämen Verschlüsselungssysteme, die den Zugriff auf persönliche Daten unterbinden.

BITKOM, Pressemitteilung vom 27.08.2014


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