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Grüne wollen Klarheit beim Schutz regionaler Produktbezeichnungen

15.01.2015
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Erste deutsche Marke

Die Grünen im Europäischen Parlament fordern von der EU-Kommission mehr Klarheit beim Schutz von regionalen Produkten. Durch die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten sehen die Politiker diesen stark gefährdet. Ohne eine entsprechende Regelung könnte die Nürnberger Rostbratwurst sonst bald aus den USA kommen.

Hintergrund ist eine kürzlich entbrannte Debatte, die mit einer Äußerung von Bundesagrarminister Christian Schmidt losgetreten worden war. Der CSU-Politiker sagte, es könne nicht jede Wurst- und Käsesorte als Spezialität geschützt werden, wenn das Freihandelsabkommen durchgesetzt werden solle. Ein Sprecher des Ministers stellte nach Protesten allerdings klar: „Mit ihm wird es keine Nürnberger Rostbratwurst made in Kentucky geben.“

Auf die Anfrage versicherte die EU-Kommission nun, dass die Wahrung der Herkunftsbezeichnungen eine der Hauptprioritäten der EU sei. Es ist also zu hoffen, dass Spezialitäten wie die Spreewälder Gurken auch in Zukunft trotz des Freihandelsabkommens ein regionales Markenzeichen bleiben.


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