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Gedruckte Bücher und E-Books: Kulturminister treten für einheitlichen reduzierten Mehrwertsteuersatz ein

eBook Umsatzsteuer

Die Kulturministerinnen von Frankreich, Polen und Deutschland sowie der Kulturminister Italiens haben eine gemeinsame Erklärung zur Mehrwertsteuer auf E-Books unterzeichnet. Sie treten für einen einheitlichen, reduzierten Steuersatz sowohl für elektronische als auch für gedruckte Bücher ein. Technologieneutrale Regelungen müssten „nachdrücklich auf europäischer Ebene vertreten werden, damit Innovation und die Weiterentwicklung von E-Books nicht gefährdet werden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Die Europäische Kommission sei gefordert, unverzüglich eine entsprechende Weiterentwicklung in der europäischen Gesetzgebung vorzuschlagen.

Bücher seien für das Entstehen und die Verbreitung von Wissen und Kultur wesentlich, so die Kulturminister. Bei der Förderung der kulturellen Vielfalt spielten sie eine bedeutende Rolle. Das Lesen und die Alphabetisierung zu fördern, müsse ein zentrales Anliegen der Kulturpolitik sein. Das digitale Zeitalter berge enorme Möglichkeiten für die Zukunft der Bücher und der Leseförderung, insbesondere zur Förderung des Lesens bei den jüngeren Generationen. Innovationen in der Buchindustrie müssten unterstützt werden. Denn nur so könne die Branche den künftigen Erwartungen von Lesern und Literaturschaffenden gerecht werden. Vor diesem Hintergrund gelte es, die ungerechtfertigte Schlechterstellung von E-Books zu beenden.

Bundesregierung, PM vom 19.03.2015


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