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Facebook sagt Werbeblockern den Kampf an

10.08.2016
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Facebook Adblocker

Browserplugins, die Werbung in Webseiten unterdrücken, sind für viele Webseitenbetreiber ein zunehmendes Problem. Die sogenannten Ad-Blocker führen oftmals zu deutlichen Einnahmeverlusten für werbefinanzierte Seiten. Auch am sozialen Netzwerk Facebook geht dies scheinbar nicht gänzlich spurlos vorbei. Zumindest hat das weltgrößte Netzwerk nun angekündigt Werbeblocker seinerseits zu blockieren.

Dies gilt zumindest für die Desktop-Version von Facebook. Hier sollen die Werbeanzeigen zukünftig trotz aktivierter Plugins angezeigt werden. Wie genau dies technisch realisiert werden soll ist der Ankündigung seitens Facebook nicht zu entnehmen. Anstatt für die Aufhebung der Blockierung von Werbeanzeigen zu bezahlen, will man zukünftig den Nutzern eine bessere Steuerung der Werbung in die Hand geben. Dies soll über deutlich umfangreichere Einstellungs- und Feedbackmöglichkeiten erreicht werden.

Werbeanzeigen, welche die Inhalte verdecken, uninteressante Dinge verkaufen wollen oder die Ladezeiten deutlich verlängern sind laut einer durch Facebook initiierten Umfrage die häufigsten Gründe für den Einsatz von Werbeblockern. In diesen Punkten will das Unternehmen Abhilfe schaffen und so Ad-Blocker ohnehin unnötig machen.

Facebook setzt ein Statement gegen Ad-Blocker

Da mittlerweile nur noch etwa 15% der Nutzer das soziale Netzwerk über einen PC besuchen und damit ein Großteil des Umsatzes durch mobile Nutzung generiert wird, könnte man die Kampfansage an die Werbeblocker durchaus als ein Statement werten.


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