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Elektronischer Ticket-Versand: Ticket-Anbieter darf kein Entgelt verlangen

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Wenn ein Ticket-Anbieter Eintrittskarten elektronisch verschickt, die der Kunde sich dann zu Hause selbst ausdrucken muss, darf er hierfür keine zusätzliche Gebühr erheben. Dies hat nach einer Mitteilung der Verbraucherzentrale (VZ) Sachsen das Landgericht (LG) Bremen entschieden. Das gegen den Ticket-Anbieter Eventim ergangene Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Eventim berechnete für Tickets, die es zum Selbstausdrucken elektronisch verschickte, eine Servicegebühr von 2,50 Euro. Die entsprechende Klausel habe das LG Bremen nun für unzulässig erklärt, so die VZ Sachsen. Zudem habe das Gericht für den postalischen „Premiumversand“ 29,90 Euro Versandkosten berechnet. Der Preis habe eine Bearbeitungsgebühr beinhaltet. Eine solch zusätzliche Bearbeitungsgebühr für den Versand dürfe der Anbieter jedoch nicht verlangen, da er vertraglich zum Verschicken der Tickets verpflichtet sei, stellte das LG Bremen laut VZ in seinem Urteil außerdem klar.

Verbraucherzentrale Sachsen, PM vom 01.09.2016 zu Landgericht Bremen, Urteil vom 31.08.2016, 1-O-969/15


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